„Gemeinsam LESEN“ #33

Aktion bei Asaviels Bücher Allerlei

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Doctor Sleep
http://amzn.to/1e6uokN

Ich befinde mich gerade auf Seite 340.

2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Jimmy Numbers saß am Kopfende des einzigen Tisches, den man in der Mitte des polierten Bodens aus Vogelaugenahorn aufgestellt hatte.

3.) Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Endlich wieder ein King der mich nach „Wahn“ und „Qual“ so richtig fesselt. Ich war in letzter Zeit nicht so begeistert von King, nun ist wieder alles gut.

4. Die dunkle Jahreszeit ist da. Liest du im Herbst/Winter andere Bücher (mehr Thriller oder so?) als im Sommer? Liest du mehr oder weniger im Herbst/Winter?

Irgendwie könnte man meinen, das man im Winter mehr Zeit hat. Bei mir ist das aber leider nicht so, man stresst sich nur nicht mehr so rausgehen zu müssen 😉 Ich vermute sogar das ich im Winter eher weniger lese.

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Welches Buch lest ihr denn gerade?
Kennt ihr „Doctor Sleep“
Für mich war es eine tolle Empfehlung.

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„Gemeinsam LESEN“ #31

Aktion bei Asaviels Bücher Allerlei

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Shining von Stephen King
http://amzn.to/1h5sTmS

Da am 28. Oktober mit der Geschichte um den Dreirad fahrenden Danny weitergeht, lese ich vorher schnell noch Shining.

Ich befinde mich gerade auf Seite 30. (Okay das mit dem schnell vorher noch lesen ist so eine Sache)

2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Dann schloss Watson das Ventil, und widerwillig erstarb das Zischen.

3.) Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Bisher ist ja noch nicht viel passiert, da ich den Film schon kenne bin ich ja nicht ganz frei von Bilder im Kopf und mann weiß ja was passiert.
Ich wollte nur gern wissen, wie die Vorlage zu diesem genialen Film war!

4. Welches ist die wichtigste/auffälligste Charaktereigenschaft des Protagonisten/ Hauptcharakter in deinem aktuellen Buch? Woran wird diese Eigenschaft deutlich?

Jack ist völlig irre! Und das er diese Stelle annimmt, obwohl Danny ihn schon einmal ganz leich außer Fassung gebracht hat…
Grusel…, ich lese jetzt schnell weiter

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Welches Buch lest ihr denn gerade?
Kennt ihr „Shining und was haltet ihr von diesem Buch, oder dem Film?

 

Eure Chaostante

Die Wahrheit über…

 

…den Fall Harry Quebert von Joél Dicker

XXL Leseprobe

dicker

5 von 5
5 von 5
2 mal 5 Sterne für das Lesehighlight 2013
„Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ ist ein Roman von Joel Dicker und ist 2013 im Piper Verlag erschienen.

© Karin Fiedler

© Karin Fiedler

Am Anfang steht ein Verbrechen. Ein Schuldiger ist schnell gefunden – nur das Motiv muss noch ergründet werden. Und hier begleiten wir Marcus Goldmann, der nicht glauben kann, dass sein alter Mentor und Freund Harry Quebert die 15 jährige Nola aus Leidenschaft umgebracht hat.
Also beginnt er zu ermitteln, zusammen mit dem etwas grimmigen Sergeant Gahalowood, der ihn am liebsten in den nächsten Flieger nach New York setzen möchte. Doch als Goldmann die ersten Drohbriefe erhält wird Gahalowood hellhörig.
Die Geschichte spielt hauptsächlich an der Ostküste Amerikas in dem fiktiven Städtchen „Aurora“.

Der Autor arbeitet in seinem Roman mit zwei verschiedenen Zeitebenen: das Jahr 1975, in dem Nola verschwand und 2008, das Jahr, in dem Barack Obama zum Präsidenten gewählt wurde. Auch hier gibt es Zusammenhänge, die Dicker im Roman miteinander verflechtet.
Anspielungen auf die Moralvorstellungen der Bürger zu den jeweiligen Zeiten bleiben nicht aus.

© Karin Fiedler

© Karin Fiedler

„Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ ist mehr als nur ein ein Krimi. Es ist eine Liebesgeschichte, eine Gesellschaftskritik, aber auch ein Buch im Buch.
Wer also auch gerne Whodunit-Romane liest, wird von diesem Buch mehr als begeistert sein.  Das Spiel mit falscher Fährte – richtige Fährte beherrscht er mindestens so gut wie Hitchcock.

Die Charaktere in diesem Buch strotzen nur so vor Leben,  jede einzelne Person ist sehr plastisch und lebensecht dargestellt. Die vielen verschiedenen Protagonisten lassen sich schnell zuordnen, auch in den verschiedenen Zeitebenen. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme damit.

Es war ein harter Abschied, als ich die letzte Seite des Buches umblätterte. Mir ist jeder einzelne der Personen sehr ans Herz gewachsen und am meisten gelitten habe ich mit Luther Caleb., einem weiteren wichtigen Protagonisten des Buches.

Mehr Infos zum Autor und zum Buch gibt es hier! Klick

Meine XXL Lesewoche

Meine lieben Blogleser, ich habe eine excessive Lesewoche hinter mir.
Ich habe öfter als sonst zum Buch – in diesem Fall den Kindle gegriffen, auch mal den Laptop zugeklappt und mich in die Geschichten fallen lassen.

Dadurch habe ich „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joél Dicker beenden können, eine Kurzgeschichte von Joe Hill und Stephen King mit dem Titel „Im hohen Gras“ gelesen und „Fern wie Sommerwind“ von Patrycja Spychalski gelesen.
Die 3 Bücher konnten unterschiedlicher nicht sein, geplan war das ganze nicht. Nachdem ich ja Joél Dicker schon am 11. September angefangen habe aber am 21. September (dem Beginn der Lesewoche) erst auf seite 400 (oder so) war konnte ich die restlichen 300 Seiten schnell zu ende bringen. Für mich war wirklich jede Seite ein Genuss. Ich weiß nicht wann ich jemals einen 700 Seiten „Schinken“ mit solch einer Begeisterung gelesen habe. Vielleicht hat es ja auch geholfen das ich mich vom Hype nicht habe leiten lassen und dem Buch eher skeptisch als freudig gegenüber stand – die Erwartungen waren also eher nicht so hoch.

Nach dem Buch musste natürlich am Besten etwas sehr kurzes und auch ganz anderes folgen.
Ich hab mich für die Kurzgeschichte „Im hohen Gras“ entschieden. Die ist mit 72 Seiten wirklich sehr kurz und für meinen Geschmack zu kurz. Ich weiß auch immernoch nicht was ich davon halten soll.

Danach hatte ich auf etwas ganz leichtes Lust. „Fern wie Sommerwind“ erschien mir als die ideale Lektüre dafür. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und hat trotz der Leichtigkeit Tiefgang. Am Ende eines Sommers, das perfekte Buch.

Alles in allem wirklich eine sehr schöne Woche. Das werde ich sicher auch mal ganz für mich allein Wiederholen.
Ich kann mir vorstellen sowas einmal im Monat zu machen. Aber dafür muss die Nähmaschine, der Fernseher und alles andere stillgelegt werden.

Gelesen habe ich 722 Seiten, dazu brauche ich sonst gute 2 – 3 Wochen 🙂

Was habt ihr denn in der letzten Woche gelesen?

Eure Chaostante

Die Todesbotschaft

 

von Sabine Kornbichler

Cover

Die Todesbotschaft

405

 

Inhalt_tranz

© Karin Fiedler

Die Todesbotschaft ist ein Kriminalroman von Sabine Kornbichler, erschienen im Knaur Verlag.

Die junge Berliner Künstlerin Finja muss in kürzester Zeit vier enge Freunde und Familienmitglieder aus ihrer alten Heimat am Tegernsee zu Grabe tragen. Dass es sich hier ausschließlich um Unfälle und einen Einbruch handeln soll kann sie nicht glauben. Immer mehr bestätigt sich für sie die Befürchtung, dass die renommierte Wirtschaftsdetektei ihres Vaters und seiner drei Partner etwas mit den Todesfällen zu tun hat. Sie belauscht Gespräche der Partner und durchsucht das Arbeitszimmer ihres Vaters und erkennt ihn und ihre eigene Vergangenheit nicht mehr wieder.

Parallel lesen wir – kursiv dargestellt – die Geschichte von Gesa Minke.

Sabine Kornbichler hat hier eine Mischung aus Familiendrama und Kriminalroman mit spannendem Hintergrund geschrieben. Die zwei verschiedenen Handlungsstränge führt sie geschickt zusammen.

Bis zur Seite 110 dachte ich noch zu wissen um was es ging, warum vier Menschen sterben mussten, aber die Autorin versteht es, eine Wendung einzubauen, mit der man nicht gerechnet hätte. Aus dem  Netz aus Geld, Macht und Gewalt spinnt sie ihre mehr als glaubwürdige Geschichte. Das Buch lief während des Lesens wie ein Film vor meinen Augen ab.

daumen

© Karin Fiedler

Die Protagonisten sind sehr stark gezeichnet. Von Jedem geht unterschwellig eine Aura des Unnahbaren und Gefährlichen aus. Bei unseren Mutmaßungen als Leser stoßen wir so oft auch auf unsere Grenzen, wie es Finja auch ergeht. Die Auflösung wirkt keinesfalls an den Haaren herbei gezogen, genauso passiert es vielleicht gerade irgendwo und vermutlich immer wieder. Umso glaubwürdiger ist dieser Roman.

Was mir an Büchern von Sabine Kornbichler gefällt, ist die Abwesenheit von blutigen Details. Ihre Bücher haben es nicht nötig. Sie sind auch so spannend genug.

Wer also gerne einen Krimi liest in dem nicht literweise Blut fließt, wird sich hier gut aufgehoben fühlen. Fans von Volker Kutscher, Richard Stark und Patricia Highsmith werden an den Büchern von S. Kornbichler ihre Freude haben. Ich würde gerne mal einen Tatort aus des der Feder der Autorin sehen!

Für mich eine klare Kaufempfehlung und ich freue mich schon sehr auf ein neues Buch von Frau Kornbichler.

Solange die Nachtigal singt

von Antonia Michaelis

Cover

© Oettinger Verlag

405 4,5 *

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Rezension!

Inhalt_tranz

© Karin Fiedler

„Solange die Nachtigal singt“ ist ein Roman von Antonia Michaelis und im Oettinger Verlag erschienen.

Die Geschichte spielt vorwiegend in einem mysteriösen Nebelwald im Zittauer Gebirge.
Der 18jährige Jari geht am Ende seiner Lehre als Geselle auf Wanderschaft, er möchte 3 Wochen voller Abenteuer erleben. Er trifft in einer Galerie auf Jascha, ein ziemlich hässliches Mädchen und dennoch ist er fasziniert von ihr. Sie lebt oben im Wald, also beschließt er sie bis zum Bärenfelsen zu begleiten. Jascha lädt ihn ein die Nacht bei ihm zu verbringen und am nächsten Tag weiterzuziehen.

Als er diesen Wald betritt, ist etwas mit ihm geschehen. Er vergisst die Tage und die Nächte und verliert jedes Zeitgefühl. Jascha entpuppt sich als wunderschönes Mädchen, nachdem sie die Hornbrille, den Hinkefuß und die weite Kleidung abgelegt hat. Sie lebt anscheinend auch nicht allein in dem alten Haus im Wald, da gibt es noch die beiden Schwestern Joana und Jolanda.

daumen

© Karin Fiedler

Die Märchenerzählerin Antonia Michaelis hat mit dem Roman „Solange die Nachtigall singt“ einen sprachgewaltigen und poetischen Roman geschrieben. Es ist als habe sie ein neues Genre aus Horror, Mysterie und Thriller Elementen erfunden.

Die Autorin versteht es sehr gut durch schnelle Szenenwechsel, der Darstellung des dichten Nebelwaldes und dem immer wieder verschwundenen Mädchen eine hochmysteriöse Stimmung aufkommen zu lassen. Durch die Erzählperspektive hat man immer das Gefühl mittendrin zu sein. Wenn wir uns wie Jari in der Geschichte verlieren, dann streut die Autorin kursiv dargestellt die Geschichte von Jascha ein und bringt uns zurück auf dem Pfad – aber sollen wir dem trauen? Die Spannung reißt zu keinem Zeitpunkt ab.

Was ist wirklich?
Der Roman zeigt den inneren Konflikt Jaris. Geblendet von der Schönheit der Mädchen und des Waldes lässt er sich auf einen Pakt ein. Liebe, Begierde, Loyalität und Moral setzen sich gegenseitig außer Kraft. Wie schon im Märchenerzähler gibt die Autorin hier keine Anleitung wie weit man gehen darf, wann man Gewalt anwenden – ja sogar morden darf. Sie zeigt nur auf, wie etwas entstehen kann, aber nicht muss!

Dennoch hab ich am Schluss des Buches gesagt: „Hab ich es doch gewusst“. Die Auflösung ist schlüssig, vielleicht auch vorhersehbar, mir aber etwas zu abrupt.

Wer also Autoren mag, die nicht lange um den heißen Brei reden, wer die eine oder andere deftige Handlung vertragen kann, wer Spannung liebt und unheilverkündende Atmosphäre mit schier undurchschaubaren Figuren – der ist mit diesem Buch gut beraten.

Für Fans von Antonia Michaelis ein Muss und eine klare Kaufempfehlung von mir.

„Gemeinsam LESEN“ #16

Aktion bei Asaviels Bücher Allerlei

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Solange die Nachtigal singt
http://amzn.to/PfYtP9

Ich befinde mich gerade auf Seite 111.

2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Er sah Mattis langes, wirres Haar vor sich, sah die frische Tätowierung auf seinem rechten Oberarm, wo er das Hemnd neuerdings hochgekrempelt trug.

3.) Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Wow. Bisher haben mir wirklich alle Bücher von Antonia Michaelis ausnahmslos gefallen. Ich bin wieder sehr von der Spannung, die von der ersten Seite an spürbar ist, und dem Schreibstil begeistert.  Ich muss jetzt auch gleich weiterlesen, ich mus wissen wo Jari da gelandet ist.

4.)In welchem Land spielt deine aktuelle Lektüre? Möchtest du es gerne einmal bereisen (gilt natürlich auch für Fantasywelten, auch wenn die Frage dann hypothetisch ist 😉 )

Also leider bin ich lesetechnisch in Deutschland unterwegs. Aber ich befinde mich in einem dichten Wald in dem mysteriöse Dinge vor sich gehen. Bis jetzt würde ich sagen, nein in den Wald setze ich keinen Fuss!

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Welches Buch lest ihr denn gerade?
Kennt ihr „Solange die Nachtigal singt und was haltet ihr von diesem Buch?
Für mich war es eine tolle Empfehlung.

„Gemeinsam LESEN“ #14

Ich habe eine schöne Aktion bei Asaviels Bücher Allerlei gefunden und mich spontan entschlossen mitzumachen.

Aber schaut selbst:

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1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Das Bootshaus von Patrick McGinley
http://amzn.to/12XP0XE

Ich befinde mich gerade auf Seite 91 *gähn*

2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich fahre mit einem Boot über den Weiher.

3.) Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Wenn man schon auf Seite 70 ist und es noch rein gar nichts passiert ist, finde ich es schon eine gute Leistung das man immernoch weiterliest. Ich befinde mich jetzt auf Seite 91 und so langsam kommt Fahrt auf. Zitate konnte ich leider keine sammeln. Ich bin nun gespannt auf die zweite Hälfte des Buches.

4.) Gibt es eine Nebenfigur in deinem aktuellen Buch, der deiner Meinung nach präsenter sein sollte oder sogar seinen eigenen Roman verdient hätte? Welcher Charakter ist es? (Gerne mit Begründung)

Eigentlich sollten die Hauptfiguren etwas plastischer sein, das würde mir hier schon reichen. Einzig der Hund „Sindbad“ hätte hier mehr verdient, er war so toll beschrieben, so das es die einzige Figur war, die ich wirklich vor Augen hatte.

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Welches Buch lest ihr denn gerade?
Kennt ihr „Das Bootshaus“ und was haltet ihr von diesem Buch?
Ich hatte es mir gekauft weil ich so viel Gutes darüber gehört habe, leider kann ich das nicht bestätigen.

Die Scanner

von Robert M. Sonntag

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Das Jahr 2035, gedruckte Bücher gibt es nicht mehr. Jedes Druckerzeugnis wird aufgespürt und digitalisiert und kostenlos für jeden zur Verfügung gestellt.

„Alles Wissen, für alle zugänglich. Jederzeit und kostenlos“ heißt der Slogan dieser Zeit.
Rob arbeitet für diesen Megakonzern Ultranetz als Buchagent. Er treibt mit seinem Kollegen Bücher auf und digitalisiert diese.
Ultranetz begleitet das Leben eines jeden auf Schritt und Tritt, digitale Brillen „Mobrils“ zeichnen alles auf und jeder kann sein Leben für alle sichtbar „online“ stellen.
Doch dann gerät er in die Kreise der Büchergilde, einer geheimen Organisation, die aus ehemaligen Buchhändlern, Autoren, Übersetzern und Verlagsmitarbeitern besteht.
Als er Arne, einem Mitglied der Büchergilde kennenlernt gerät sein Leben aus allen Fugen.
Wem soll er glauben, Ultranetz – das sein ganzes bisheriges Leben bestimmte, oder der Büchergilde?

Das Gruselige an dieser Geschichte ist, dass man das Gefühl hat von dieser Zukunftsvision nicht mehr weit entfernt zu sein.

Der Autor, Robert M. Sonntag ist heute sehr viel näher an der Wirklichkeit als damals noch die Autoren von „Brav new World“, „1984“, oder „Fahrenheit 451“. Und was damals noch reine Fiktion war, ist heute die (nahe) Zukunft.

Die Geschichte ist wahnsinnig gut umgesetzt, mit einem präzisen und ausdrucksstarken Schreibstil.
Die Szenerie der Zukunft wird vom Autor überspitzt, dennoch hebt er nicht drohend den Zeigefinger, sondern spielt mit der Fiktion.
Trotz der wenigen Seiten erwartet uns eine umfangreiche Geschichte, die flüssig geschrieben ist und ohne viel Beiwerk auskommt.

Der Autor fordert uns auf darüber nachzudenken, wie tief wir jetzt schon in dieser fiktiven Welt stecken. Besonders die Menschen, die mit dem Smartphone durch die Straßen streifen und kaum mal den Blick heben. „Allways on“ um nichts zu verpassen, als ob man dadurch aufhören würde zu existieren.

Erschreckend viel Gegenwart in diesem Zukunftsthriller!