Wie viel Leben passt in eine Tüte?

von Donna Freitas

 

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Rose ist eine ganz normale Teenagerin. Sie ist Cheerleaderin und mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen.
Dann wird ihre Mutter krank und stirbt wenig später an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Für Rose bricht ihre heile und unbeschwerte Welt zusammen, alles was ihr jemals Spaß gemacht hat verbietet sie sich jetzt. Sie hört bei den Cheerleadern auf, hört keine Musik mehr und ihr Freund Chris kommt überhaupt nicht mehr an sie heran.

Dann entdeckt sie das Survival Kit, dass ihre Mutter für sie gemacht und an das gemeinsame Lieblingskleid gehängt hat. In der Tüte befinden sich symbolische Dinge, die Mutter und Tochter verbunden haben.

„Forschend betrachtete ich die Dinge, die Mom mir eingepackt hatte: Ein Foto mit Pfingstrosen. Ein glänzender Stern aus gefaltetem Silberpapier. Ein hellblauer iPod. Ein kleines Kristallherz an einer Halskette. Eine Schachtel mit Buntstiften. Und ein Gegenstand, von dem ich bereits gewusst hatte, dass ich ihn vorfinden würde: ein leuchtend grüner, rautenförmiger Papierdrachen.“ (Buch-Zitat)

Zuerst will sie Pfingstrosen pflanzen und bittet Will Doninger um Hilfe. Will geht auf die gleiche Schule wie Rose und hat vor einem Jahr seinen Vater verloren. Seither kümmert sich Will um die Firma seines Vaters und arbeitet in den Vorgärten der Nachbarn.
Was Rose nicht weiß, vor dem Tod des Vaters war Will ein Eishockeystar. Die beiden Teenager lernen sich so näher kennen und lieben, aber ein Schatten liegt auf der Beziehung.

In diesem Buch geht es weniger um die Krankheit Krebs an sich, es geht viel mehr darum, wie man mit dem Verlust umgeht und selber „normal“ weiterleben kann.

Es wird die Liebesgeschichte von Rose und Will erzählt, eine Liebe die sehr zart und zerbrechlich erscheint, aber dem jungen Leser Hoffnung schenkt.
Ich persönlich habe mir von dem Buch etwas anderes erwartet. Dennoch liest man dieses Buch in einem Rutsch durch und hofft mit Rose. Der Schreibstil ist wunderbar leicht, trotz dieses schweren Themas. Man gerät nie ins Stocken und die Autorin beweist sehr viel Feingefühl. Rose wirkt sehr authentisch, man kann sich gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, die Autorin Donna Freitas hat diese hier nicht überzogen dargestellt.

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