1001 Filme die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist

Eine Zeitreise durch die Filmgeschichte

1001 Filme
die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist

8. aktualisierte Auflage, Edition Olms
Herausgegeben von Steven J. Schneider


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Eine Zeitreise durch die Filmgeschichte!

Dieses Buch will ein Kanon der Filmgeschichte sein.
Von 58 Filmkritikern wurden Filme, die den größten Einfluss auf die Filmgeschichte haben, zusammen gestellt.
Es geht dabei nicht um die 1001 besten Filme, sondern um die 1001 wichtigsten Filme der Filmgeschichte.
Das Buch ist chronologisch aufgebaut. Angefangen mit dem Film „Die Reise zum Mond“ aus dem Jahre 1902 bis „True Grit“ aus dem Jahre 2010.
Die Kritiker kommen zum größten Teil aus dem englischsprachigen Raum. Das merkt man dem Buch auch an. So haben z.B. fünf Filme von D.W.Griffith den Weg in das Buch gefunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 58 Filmkritiker aus dem europäischen und asiatischen Raum eine so hohe Anzahl von Griffith-Filmen in das Buch aufgenommen hätte, wobei der Einfluß dieses Regisseurs auf die Filmgeschichte unbestritten ist.

Die Filme werden in unterschiedlicher Ausprägung vorgestellt. Mache Filme werden nur kurz und ohne Bild skizziert, andere Filme haben eine ganze Seite mit mehreren Bildern und einige wenige Filme bekommen eine Doppelseite mit einem ganzseitigen Foto. Die Filme werden also durch den Umfang der Darstellung in diesem Buch gewichtet.

Jeder Film wird mit einem Text von einen der 58 Filmkritiker vorgestellt. Der Text ist keine Inhaltsangabe, sondern eine Einschätzung des jeweiligen Filmkritikers, warum es dieser Film in das Buch geschafft hat, bzw. warum dieser Film einen besonderen Platz in der Filmgeschichte gebührt.

Das Buch ist aber kein Nachschlagewerk. Die Fakten zu den einzelnen Filme beschränken sich auf das Nötigste. Wer sich über einen Film grundlegend informieren will, wird und kann es nicht mit diesem Buch tun.
Das Buch kann Inspirationen geben, es kommt einer Zeitreise durch die Filmgeschichte gleich.
Man entdeckt neue Filme, wird an alte erinnert, kann Einschätzungen von Kritikern zu bekannten Filmen nachlesen. Das Buch bietet einem Vorschläge an. Es ist eine sehr gute Orientierung.

Über die Auswahl der Filme kann man streiten, insbesondere was die Auswahl der neueren Filme angeht. Ob Filme, wie „Die Passion Christi“, „Apocalyptico“ beide von Mel Gibson oder Borat hinein gehören ist zumindest fragwürdig und vermutlich wieder ein Indiz für die recht einseitige Beschränkung der Kritiker auf den angelsächsischer Raum.

Insgesamt ist das Buch „1001 Filme“ ein großer Spaß für Leute, die Filme mögen und sehr zu empfehlen.

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