Vladimir Tod hat Blut geleckt von Heather Brewer


  • Broschiert: 205 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag (28. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785570279
  • ISBN-13: 978-3785570272
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

 

Du denkst, es ist schwer ein Teenager zu sein?
Wenn ich mich aufrege, fahre ich die Eckzähne aus, wenn ich nicht schlafen kann, mache ich mir einen Becher Blut warm und ich habe eine Heidenangst vor Knoblauch.
Menschliche Teenager haben doch wirklich ein laues Leben!
Und dennoch lebe ich in einer ganz normalen Kleinstadt, mit ganz normalen Freunden, bei meiner ganz normalen Ziehmutter.

Vladimir Tod ist der erste seiner Art, er ist ein Halbvampir. Seine Mutter war ein Mensch und deswegen musste die Familie versteckt leben. Vlads Vater hatte mit der Heirat einer menschlichen Frau einen Schwur gebrochen und musste seit dem um das Leben seiner Familie fürchten, sollten sie jemals gefunden werden.
Vladimir ist gerade erst 10 Jahre alt, als seine Eltern bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kommen, und in den vergangenen drei Jahren hat sich die Freundin seiner Mutter um ihn gekümmert. Nelly weiß um das Geheimnis, das Vladimir hüten muss.

Das Buch ist in 16 teilweise sehr kurzen Kapiteln einteilt, und wird aus der Sicht des 13jährigen Vladimir Tod erzählt. Jedes der Kapitel beginnt mit einer schwarzen Seite auf der weiß gedruckte Buchstaben sind. Am Rand der Seite steht in einer wunderschönen aber auch gruseligen Blockschrift der Kapitelname. Aber es gibt auch eine mysteriöse Stimme aus dem Off.

Das Cover ist ein Eyecatcher und die Folgebände haben alle das gleiche Design, besonders heraus sticht der farbige Smiliy mit den großen Eckzähnen auf dem schwarz weißen Buchdeckel.

Im ersten Teil dieser Reihe werden wir in das aufregende Leben des Teenager eingeführt. Er hat einen besten menschlichen Freund, er ist verliebt und die Schule nervt – ein ganz normaler Teenager also.

Der Schreibstil ist sehr locker und die 206 Seiten lesen sich wirklich schnell und problemlos.
Dieser Jugendroman wirkt weder klischeehaft noch aufgesetzt. Die Autorin Heather Brewer schreibt sehr amüsant und kurzweilig. Und wenn man nicht genau wüsste, dass es gar keine Vampire gibt, dann würde man ihr die Geschichte glatt abkaufen. Die Protagonisten sind wirklich liebevoll gestaltet worden, ebenso den Ort Bathory kann man sich ganz genau vorstellen. Es ist fast als würde ein Film vor dem inneren Auge ablaufen.

Ich hatte – das muss ich ehrlich gestehen -durch den ganzen Twillight-Wahn etwas Angst – oder viel mehr gar keine Lust diesen Jugendroman zu lesen, aber da wäre mir etwas entgangen. Bisher erschienen ist neben „Vladimir Tod hat Blut geleckt“ auch „Vladimir Tod beisst sich durch“ und im Oktober 2011 wird „Vladimir Tod hängt todsicher ab“ erscheinen. Ich werde dieser Reihe die Treue halten und bin schon sehr gespannt auf die Folgebände um den jungen Vampir Valdimir Tod „Band 4: Vladimir Tod kämpft verbissen“ und „Band 5: Vladimir Tod ganz schön untot“.

Wer also mal einen etwas anderen Vampir-Roman lesen möchte oder sich das erste Mal daran versucht, ist mit Vladimir Tod sehr gut bedient. Empfehlen kann man es jungen wie auch den älteren Lesern die Spaß an einer schönen Geschichte haben. Ich habe jedenfalls Blut geleckt!

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