African Boogie von Helmut Barz


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  • Broschiert: 382 Seiten
  • Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 1 (1. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386680749X
  • ISBN-13: 978-3866807495

Katharina Klein muss weg, weit weg.

Nachdem sie den Sohn von Miguel de Vega erschossen hat, wird ein professioneller Killer auf sie angesetzt. Aber sie ist auch auf der Flucht vor Dr. Amendt, nachdem sie herausgefunden hat, dass er damals verdächtigt wurde ihre Familie umgebracht zu haben.

Also flieht sie mit Hilfe ihres Patenonkels zum afrikanischen Mafia Island, einer zu Tansania gehörenden Insel südlich von Dar-es-Salaam vor dem Mündungsdelta des Rufiji River. Mafia Island ist nur per Flugzeug zu erreichen und die dortige Ferienanlage Golden Rock ist nur über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Touristisch wurde die Insel bis auf diese kleine Ferienanlage noch nicht erschlossen, genau das Richtige für jemanden, der auf der Flucht ist.

Doch plötzlich sieht sie sich auf Golden Rock einer rein hessischen Reisegruppe gegenüber und auch ein ehemaliger Kollegen hat sich auf der Insel eingefunden. Katharina Klein ist dort aber als Frau Yamamoto unterwegs. Das Verwirrspiel wird komplett als auch noch Dr. Amendt auf Mafia Island auftaucht, der dort seine Studienkollegin besucht.

Als die Brücke zur Hauptinsel einstürzt sind die Urlaubsgäste von der Außenwelt abgeschnitten. Und es passieren merkwürdige Unfälle, doch bald wird allen klar – sie haben einen Mörder unter sich.

Die Fortsetzung der Katharina Klein Serie knüpft nahtlos an den Vorgänger „Westend Blues“ an. Anders als im ersten Teil spielt dieser Roman in Afrika, bzw. Tansania. Auch dieser Roman lässt sich ohne weiteres bei fehlenden Frankfurt Kenntnissen lesen. Den ersten Teil sollte man aber schon gelesen haben, da sich einiges zu African Boogie auf „Westend Blues“ bezieht.

Auch in diesem Roman gibt es wieder einzelne Erzählstränge, die sich neben dem Haupterzählstrang bilden. Das macht das Lesen um einiges spannender und kurzweiliger.

Auch die Protagonisten in „Afrikan Boogie“ tragen dazu bei aus diesem Roman einen witzigen und spannenden Krimi zu machen. Jeder einzelne der Feriengäste wurde wunderbar gezeichnet und mit vielen kleinen, aber nie störenden, Details geschmückt. Man hat einen hohen Wiedererkennungswert bei den Charakteren und das zeichnet einen guten Roman aus.

Auch hier gibt es wieder ein Personenregister zu Beginn des Buches, wo man hin und wieder etwas zu den einzelnen Protagonisten lesen kann. Ich habe es zwar kaum gebraucht, aber es ist hilfreich, sich schon vor dem Lesen ein Bild von den beteiligten Protagonisten zu machen.

Mir persönlich war recht schnell klar wer der Mörder ist und was es mit dem Killer auf sich hat. Nichtsdestotrotz macht es riesigen Spaß, wie uns Helmut Barz zum Ende zu den Tätern führt. Columbo lässt an dieser Stelle grüßen! Positiv ist auch wieder anzumerken, dass es den Autoren nicht darum geht so detailliert wie möglich zu beschreiben wie die Opfer ums Leben kommen – sondern dies der Phantasie seiner Lesern zu überlassen. So besticht Helmut Barz mit Können und nicht deftigen Gewaltdarstellungen.

Der Schreibstil ist, wie auch schon im ersten Teil, sehr locker und witzig und lässt keine Langeweile aufkommen.
Ein kurzweiliger Krimi-Spaß, der an Agatha Christie erinnert. Ich freue mich auf einen weiteren Teil in dieser Reihe.

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