
- Broschiert: 496 Seiten
- Verlag: Loewe Verlag (2. November 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3785570287
- ISBN-13: 978-3785570289
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

ab 12, erschienen Januar 2010
488 Seiten, 14.0 x 21.5 cm
ISBN 978-3-7855-6957-3
Klappenbroschur
14,90 € (D)
15,40 € (A)
An Nicks Schule verhalten sich plötzlich viele Schüler merkwürdig.
Fehlen unentschuldigt, sprechen nicht mehr mit ihren Freunden, gehen nicht mehr zum Sport.
Schuld scheint ein Päckchen zu sein, viereckig und klein, es sieht aus wie eine CD.
Nick spricht seine Mitschüler darauf an, aber keiner sagt etwas.
„Es ist nichts, Musik“, das bekommt er jedes mal zu hören.
Bis eines Tage Brynne, seine Mitschülerin, vor Nick steht und eines dieser Päckchen in der Hand hält.
Er muss schwören es keinem zu zeigen.
Und er muss allein sein, wenn er die DVD in den PC einlegt.
Nick staunt, es ist ein Spiel. Ein Rollenspiel.
Aber kein Rollenspiel im herkömmlichen Sinne, das stellt Nick bald fest.
Das Spiel weiß wie er heißt, das Spiel weiß Dinge von ihm die keiner wissen kann.
Erebos ist ein Spiel, aber nicht irgendeins. Es ist ein Spiel das über die Grenzen der virtuellen Welt schwemmt.
Es scheint zu leben, zu denken, zu wissen.
Der Spielcharakter muss in der virtuellen Welt kämpfen und Ungeheuer besiegen, und in der realen Welt Botengänge erledigen. Verweigert sich der Spieler, so weiß es das Spiel sofort und der Spieler ist für immer draußen.
Wenn man einen Botengang aufgetragen bekommt darf man erst wieder weiterspielen, wenn dieser erledigt ist. In der Zeit lässt sich das Spiel nicht starten.

Versagt man, so verschwindet nicht nur das Icon vom Desktop, sondern das ganze Spiel von der Festplatte. Auch eine Neuinstallation ist nicht möglich. Geht man gegen dieses Spiel vor, wehrt es sich. Es schreckt vor nicht zurück.
Es ist gefährlich nicht auf der Seite des Spiels zu sein, doch was ist seine Absicht?
Die Autorin Ursula Poznanski hat hier einen Roman unserer Zeit geschrieben.
Einer Zeit in der wir uns hinter Avataren einer virtuellen Welt verstecken.
Die Sucht mit der Nick, genauso wie seine Mitschüler, konfrontiert wird, beschreibt die Autorin so lebensnah und real. Man denkt fast, in dem Spiel gefangen zu sein.
Wem es anfangs unglaubwürdig erscheint, dass selbst die erfolgreichen Basketballspieler der Schule diesem Spiel verfallen, seid gewarnt!
Dass die Autorin reale Onlinemedien wie „deviantart“ und „Facebook“ erwähnt, macht den Roman nur noch glaubwürdiger. Der Plot ist unheimlich gut durchdacht und am Ende des Buches gibt es einen Aha-Effekt. Alle Puzzleteilchen setzen sich zusammen und es macht Klick, Klick, Klick!
Ich bin nun wirklich kein Online Rollenspiel – Fan, daher hat es mir gut gefallen wie Poznanski die Spielwelt beschrieb. Mich hat es auch zu keiner Zeit gestört, dass es in diesem Buch um Rollenspiele ging. Mir erging es wie Nick, ich erlag Erebos – dem Buch Erebos.
Erebos. Ein Virus in Buchform.
Man wir infiziert und ist machtlos, das Buch hält dich gefangen und lässt dich nicht wieder los.
Es fesselt. Es lebt. Es spricht mit dir.
Ich habe das Buch fast in einem Stück gelesen, ein Aufhören war nicht möglich. Fast hatte man Angst, das Buch könnte sich nicht mehr öffnen, oder die Buchstaben wären nicht mehr da, nur weil man mal etwas zwischendurch essen wollte.
Ich hatte Gelegenheit mit der Autorin auf der Buch-Messe ein paar Worte zu wechseln. Eine sehr sympathische Frau, eine Autorin zum Anfassen, die auch den direkten Kontakt zu ihren Lesern nicht scheut. Das hat mich unheimlich gefreut!
Das Buch besteht aus einer Klappenbroschur mit Prägung, Spotlack und Softtouchfolie. Ein echter Hingucker. Es ist als ob man ein Buch aus vergangenen Zeiten in Händen hält.
Sofort wurde ich hellhörig als Thorsten, alias Thorlac, einen Termin mit Claudia Toman für die Messe ausmachte.
Es ging hier um die Übergabe des ExLibris Stempels an Claudia.
(Claudia muss mir hierfür bitte unbedingt noch ein jpg schicken, das ich dann hier einbauen kann)
Ich war natürlich zum Treffen anwesend und habe die Übergabe dokumentiert. Leider haben wir uns eine dunkle Ecke für die Übergabe ausgesucht und meiner Videocamera war es deff. zu dunkel.
Deshalb hier ein Bild von der Übergabe.

Ich bin schon sehr gespannt auf das Pic, das Stempelmotiv sah schon sehr schön aus.
Das Treffen war wirklich wunderbar, unheimlich sympathische Menschen und eine Ruhe und Vertrautheit inmitten großer Menschenmassen.

von links nach rechts (Thorlac, Claudia Toman, Karin1970, Ursula Poznanski)
Ein paar wirklich kurze Impressionen von den 3 Tagen auf der Messe.
Mein Highlight war die Lesung mit Annika Reich “Durch den Wind”, das Treffen mit Claudia Toman, Thorsten (ExLibris) , Ursula Poznanski und und und. Ich hab kurz in die Lesung von Man Down reingehört, der Autor kann wirklich super beton lesen. Ansonsten war es voll, laut und wunderbar
)