- Broschiert: 205 Seiten
- Verlag: Loewe Verlag (28. Februar 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3785570279
- ISBN-13: 978-3785570272
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
Ein eher schwacher Lesemonataber mit neuen Entdeckungen und einigen Highlights.
Gelesen:
Solange du schläfst von Antje Szillat 4/5
Dieses wunderschön gestaltete Buch ist eine romantische Liebesgeschichte und ein spannender Krimi zugleich. Erzählt wird jeweils aus der Perspektive von Anna und Jerome. Die Autorin Antje Szillat hält sich nicht mit langen Umschreibungen auf, so bleibt es ganz uns überlassen über die Wiesen zu laufen und uns vorzustellen wie Mahlhausen aussieht.
Auf den Inseln des letzten Lichts von Rolf Lapert 3/5
Eine Mischung aus Lost und The Beach. Erzählt werden zwei verschiedene Erzählstränge, leider endet der erste Teil abrubt und wird nicht wieder aufgegriffen. Auch die zweite Geschichte läuft ins leere. Schade, hier war eigentlich mehr möglich.
Wilma und das Rätsel der gefrorenen Herzen von Emma Kennedy 5/5
Eine wunderschöne Geschichte über ein kleines Mädchen das gerne Dedektivin werden will. Emma Kennedy schafft es mit viel Einfallsreichtum eine zuckersüsse und herzerweichende Geschichte zu erzählen.
Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid von Gabriella Engelmann 4/5
Schneewittchen wurde ins 21. Jahrhundert adaptiert. Gabriella Engelmann schafft dies mit viel liebe zum Detail. Für mich ist klar, ich werde auch die anderen bereits erschienenen Bücher lesen. Wunderbar.
African Boogie von Helmut Barz 4/5
Der zweite Teil der Katharina Klein Serie – diesmal verschlägt es die Taffe Ermittlerin nach Tansania. Es gibt wieder jede Menge Morde aufzuklären.
Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweis 3/5
Eine schöne Idee, sprachlich leider überhaupt nicht mein Fall. Mara ist als 14jährige sehr naiv und Farblos dargestellt.
Insgesamt 1796 gelesene Seiten
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Karin
Ein wunderbarer Lesemonat mit neuen Entdeckungen und einigen Highlights.
Gelesen:
Süchtig nach dem Sturm von Norman Ollestad
In diesem Doku-Fiktionalen Roman erzählt uns Norman Ollestad, wie es kam, dass er als einziger einen Flugzeugabsturz überlebte. Weit 30 Jahre nach dem Absturz verfasst er den Roman ‘Süchtig nach dem Sturm’.
Er nimmt uns mit in die Freiheit der 70er Jahre und zeigt uns seinen Überlebenskampf in den schneebedeckten Bergen.
Im Labyrinth der Nacht von Graham Swift
Vor dem Tag, als das Familiengeheimnis gelüftet werden soll liegt Paula wach im Bett. Ihr Mann Mike liegt schlafend neben ihr und die 16jährigen Zwillinge schlummern in ihren Zimmern.
Sie führt einen einsamen Monolog und spricht in Gedanken zu ihren Kindern. Es soll ein Probelauf für die Urteilsverkündung sein, ein sich beruhigen und um Verständnis ringen. Der nächste Tag soll der Tag des Jüngsten Gerichts werden. Die Zwillinge Kate und Nick werden in das Geheimnis der Eltern eingeweiht.
Graham Swift hat versucht, die Innenansichten einer 49jährigen Frau darzustellen. Diese hat er aber leider nicht zu greifen bekommen. Er verstrickt sich in seiner Konstruktion und verliert sich im eigenen Labyrinth.
Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness
Sieben Minuten nach Mitternacht geht tief unter die Haut. Die Protagonisten sind authentisch, real und wirken nicht stereotyp. Die Charakterzeichnungen wirken lebensnah.
Die Geschichten der Eibe handeln von Krankheit, Hoffnung und Loslassen, sowie Wut, Angst und Tod.
Hier entsteht nicht der Eindruck einer Fabel, sondern vielmehr eine Anleitung zum Loslassen.
Wenn man sich wünscht, dass etwas aufhört, auch wenn man dadurch etwas hinter sich lassen muss und verliert, dann sollte das schlechte Gewissen einen nicht auffressen.
Westend Blues: Ein Katharina-Klein-Krimi aus Frankfurt am Main von Helmut Barz
Katharina Klein zeichnet sich als unkonventionelle Ermittlerin aus. Um Schuldige zu überführen riskiert sie oft Kopf und Kragen. Amendt hingegen ist in sich verschlossen und hat ein Geheimnis, das Katharina noch nicht erkennt. Er wurde vor langer Zeit eines Mordes beschuldigt, aber auf Grund fehlender Beweise wieder frei gelassen. Wer jetzt meint zu wissen, was hinter Amendt steckt, der täuscht sich.
‘Westend Blues’, ein Frankfurt-Krimi, ist ein temporeicher Krimi, der mit wenig Blut und detailverliebten Mordbeschreibungen auskommt. Vielmehr versucht der Autor Helmut Barz hier eine psychologische Note reinzubringen. Die vielen Nebenstränge, die sich Helmut Barz hier einfallen lassen hat, unterstützen die Spannung, die dieser Krimi nie verliert. Wir stolpern zusammen mit Katharina und Amendt von einem Mord in den anderen. Ein Krimi mit einer guten Mischung aus Action und Witz.
Marina von Carlos Zafon
Eine mysteriöse Geschichte, die den Leser vom ersten Satz an fesselt.
„Marina sagte einmal zu mir, wir erinnerten uns nur an das, was nie geschehen sei.“
Tiger Tiger von Margaux Fragoso
Die 7jährige Margaux lernt den 51jährigen Peter in einem Schwimmbad kennen. Daraus entspinnt sich eine 16 Jahre anhaltende „Freundschaft“. Wie schaffen es die Pädophilen den Opfern und Familien etwas vorzuspielen.
Margaux Fragoso erklärt das auf sehr verstörende Weise. Bei einem Thema das so nah geht – das aufregt – auf Papier zu bringen und alles vor jedem auszubreiten hat jeden Respekt verdient.
Insgesamt 2123 gelesene Seiten
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