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Katzenberge von Sabrina Janesch
- Gebundene Ausgabe: 277 Seiten
- Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 2 (26. Juli 2010)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3351033192
- ISBN-13: 978-3351033194
Bücher bewegen! zu Gast: Sabrina Janesch
Sabrina Janesch, Autorin des Romans “Katzenberge”, mit einer Empfehlung zu Moby Dick.
Eine überaus sympathische und nette Persönlichkeit. Ich freue mich jetzt erstmal darauf “Katzenberge” zu lesen und auf ein baldiges Interview mit ihr.
Danke Sabrina, dass du bei diesem Projekt mitgemacht hast.
Tag 3 Buchmesse Frankfurt 2010
Heute stand der Messetag ganz im Zeichen von Freunde sehen und treffen, die man bisher nur aus Mails, Blogbeiträgen und Telefonaten kennt.
Bevor es zu meinem ersten Termin mit der lieben Frau Neumann von Luchterhand und danach zu Denis Theriault ging, habe ich schnell Rici von “Herzgedanke” Hallo gesagt. Schön endlich mal ein reales Gesicht zu dir zu haben
Um 10:00 erstes Treffen am Luchterhand Stand, dort wartete schon die sehr liebe Frau Neumann. Ich bin ja eine sehr begeisterte Leserin des Verlages. Eben, weil hier auch Bücher verlegt werden, die nicht ganz Mainstream sind. Frau Neumann hat uns etwas über “Hello Kitty muss sterben” erzählt (Video folgt)

(Wir meinen “Kitty” muss sterben)
Nach dem Video haben wir uns noch über das Verlagsprogramm von Luchterhand unterhalten und ich persönlich habe mich natürlich sehr über das Lob von Herrn Rösler und Frau Neuman gefreut. Beiden gefällt besonders das Video über “Winter in Main”. Das war eine sehr kurzweilige halbe Stunde. Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Danach ging es weiter zu DTV. Schön, dass ich gleich in Halle 3 bleiben konnte und und nur einen Gang weiter musste. Bei diesem Treffen war ich doch schon sehr nervös. Erstens kann ich fast kein Englisch und Zweitens ging es um ein Treffen mit Denis Thériault. Denis Thériault stellt nach “Siebzehn Silben Ewigkeit” sein eigentlich erstes Buch “Das Lächeln des Leguans” vor. Ein sehr sympathischer Autor, der mir Rede und Antwort stand. Hier noch einen ganz lieben Dank an Herrn Zirnbauer von DTV, der so toll zwischen uns vermittelte.

Nach dem Interview mit Denis Thériault (Video folgt)
Sabrina Janesch, die Autorin von “Katzenberge” – erschienen im Aufbau-Verlag, hat mir etwas über “Moby Dick” erzählt. Das Buch, welches sie gerade liest. Mir persönlich hat sie das Buch sehr schmackhaft gemacht, sie hat ein bisschen aus dem Buch vorgelesen und schon war ich infiziert. Hier wird auch bald ein Interview zu Sabrina Janesch und “Katzenberge” zu lesen sein, versprochen hat sie es mir schon. Auch dieses Treffen war ein richtig netter Kontakt.
Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen “Freunde treffen”

Zu viert (Tam, Sandra, Sevda und ich) ging es dann weiter über die Messe und so habe ich den dritten Messetag ausklingen lassen. Und inmitten dieser vielen Menschen ist uns Franzi von “Bücherchaos” über den Weg gelaufen und wir haben sie völlig überrumpelt.
Das war richtig, richtig toll, auch endlich meine Lexi und Bubu kennenzulernen. Also Buchmesse könnte eigentlich immer sein. Schade, dass alle so verstreut über das Land (und drüber hinaus, zwinker an Lexi) wohnen.
Peter Wawerzinek erhält Bachmannpreis
Was bin ich glücklich das mein Favorit auch der Favorit der Jurymitglieder war. Dennoch musste er sich bei einer Stichwahl gegen den Text von Dorothee Elmiger durchsetzen. Es waren also zwei Wahldurchgänge nötig um den Gewinner zu kühren. Und auch der Publikumspreis ging an Wawerzinek.
Bachmannpreis 2010 Tag 3
SAMSTAG 26. JUNI
10.00 – 11.00 Uhr: Peter Wawerzinek
11.00 – 12.00 Uhr: Iris Schmidt
12.00 – 13.00 Uhr: Christian Fries
13.00 – 14.00 Uhr: Verena Rossbacher
Tag 3 brachte wieder einige Favoriten, auch meinen. Peter Wawerzinek mit einem Auszug aus “Rabenliebe”
Wawerzinek hat super gelesen und mich damit noch mehr eingenommen. Das meint auch das Jurymitglied Hildegard Elisabeth Keller, ”Unerhört gewonnen” habe der Text durch das Vorlesen, sagt sie. Dennoch wurde hitzig disskutiert und nach einerm sehr belehrenden Vortrag von Meike Feßmann traute sich keiner mehr recht seine Meinung zu sagen. Spinnen zog seinen Beitrag zurück, einzig Fleischanderl blieb bei ihrer Bemerkung “Der Text schramme hart am Kitsch vorbei”.
Auf Wawerzinek folgte die deutsche Autorin Iris Schmidt mit dem Text “Schnee”. Ihr Text, von der Jury als “Kafka-Abklatsch” und “Stephen King für Arme” verrissen. Dem mag ich nicht zustimmen. Es ist ein sehr ruhiger Text und man muss sich drauf einlassen.
Christian Fries Text “Hutmacher, privat” brachte das Publikum zum Lachen – die Jury fungierte jedoch als “Spaßbremse” (Winkels) und fand es teilweise gar nicht komisch.
Verena Rossbacher ging mit dem Romanauszug “schlachten” (sic!) als Letzte an den Start.
Bachmannpreis 2010 Tag 2
FREITAG 25. JUNI
10.00 – 11.00 Uhr: Thomas Ballhausen
11.00 – 12.00 Uhr: Max Scharnigg
12.00 – 13.00 Uhr: Aleks Scholz
13.00 – 14.00 Uhr: Judith Zander
14.00 – 15.00 Uhr: Josef Kleindienst
Mit Thomas Ballhausen ging am Freitag der erste Österreicher in den Bewerb.
Sein Text “Cave Canem” ist wunderbar ruhig, dennoch lauert die Angst.
“An manchen Tagen gibt es selbst an mir nichts mehr zu entschlüsseln”, stellt der Protagonist in ‘Cave Canem’ gleich zu Anfang fest. So sind viele Textpassagen, aussagekräftig – ohne viel zu erzählen.
Huber Winkels, stellte fest, dass der Text zwar versuche, sich “rätselhaft” zu geben, in Wahrheit jedoch “völlig transparent” sei.
Max Scharnigg las: “Die Besteigung der Eigernordwand unter einer Treppe”. Wegen einiger sprachlicher “Patzer”durch und ließ letztendlich einen Teil der Jury “skeptisch” (H.E. Keller) zurück, wo der andere durch den Text auch “verblüfft” (Feßmann) worden waren.
Aleks Scholz “Goggle Earth” regte die Jury zu ausufernden Diskussionen an, besprochen wurde der Text, den Hubert Winkels für Klagenfurt vorgeschlagen hatte, mehrheitlich gut – nur Burkhard Spinnen warf dem “makellosen” Text dessen “Herzlosigkeit” vor.
Judith Zanders “Dinge, die wir heute sagten” spaltete die Jury, wo Meike Feßmann “große erzählerische Ruhe” sah, machte sich bei so manchem Kollegen die Langeweile breit. Keller verteidigte die von ihr eingeladene “Geschichte einer Entfemdung”: Die Figur müsse erst wieder gehen lernen – wolle aber nicht”.
Josef Kleindienst “Ausgehen” fiel mit dem von der Jury geäußerten Pornographie-Verdacht gleichsam ins Bodenlose.
Bachmannpreis 2010 Tag 1
Auch wenn ich es nicht immer am Fernseh mitverfolgen kann, so informiere ich mich doch immer über die nominierten Autoren, lese ihre Texte und habe so schon manche Perle für mich entdeckt. Unter anderem Thomas Lang und Alina Bronsky.
Die Reihenfolge der Lesungen steht fest, 14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich stellen sich auch in diesem Jahr wieder der Jury in Klagenfurt.
Reihenfolge der Autoren
DONNERSTAG 24. JUNI
10.00 – 11.00 Uhr: Sabrina Janesch
11.00 – 12.00 Uhr: Volker H. Altwasser
12.00 – 13.00 Uhr: Christopher Kloeble
13.00 – 14.00 Uhr: Daniel Mezger
14.00 – 15.00 Uhr: Dorothee Elmiger
Tag 1 bietet noch keinen wirklichen Favoriten, aber es gibt Lob für Dorothee Elmiger. Sie las als Letzte und brachte den ersten Tag zu einem positiven Abschluss. Mit Jurykommentaren wie: “Eine originelle und für eine so junge Autorin unglaublich clever gemachte Prosa” (Feßmann), “sehr spielerisch gemacht, auch inhaltlich” (Winkels) .
Weniger Begeisterung fand Sabrina Janesch mit ihrem Textauszug zu “Katzenberge”. Die Jury titelt von: “eine harmlose Geschichte” (Hubert Winkels) über “zu brav” (Karin Fleischanderl) bis hin zu “leider etwas farblos”.
Auch Volker H. Altwasser, der als Zweiter las, konnte die Jury nicht begeistern. Zwar zollte man ihm Respekt für seine “skurrile Alltagsgeschichte” doch mehrheitlich fiel er durch.
Auch Christopher Kloeble und Daniel Mezger konnten die Jury nicht überzeugen, nach Mezgers Text sprach man sogar von “depressiven Verstimmungen” (Sulzer). Kloebles Text war den Jurymitgliedern teilweise zu umständlich.
Meine Eindrücke zu den Leseproben folgen noch. Geduld!

