Die Scanner

von Robert M. Sonntag

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Das Jahr 2035, gedruckte Bücher gibt es nicht mehr. Jedes Druckerzeugnis wird aufgespürt und digitalisiert und kostenlos für jeden zur Verfügung gestellt.

„Alles Wissen, für alle zugänglich. Jederzeit und kostenlos“ heißt der Slogan dieser Zeit.
Rob arbeitet für diesen Megakonzern Ultranetz als Buchagent. Er treibt mit seinem Kollegen Bücher auf und digitalisiert diese.
Ultranetz begleitet das Leben eines jeden auf Schritt und Tritt, digitale Brillen „Mobrils“ zeichnen alles auf und jeder kann sein Leben für alle sichtbar „online“ stellen.
Doch dann gerät er in die Kreise der Büchergilde, einer geheimen Organisation, die aus ehemaligen Buchhändlern, Autoren, Übersetzern und Verlagsmitarbeitern besteht.
Als er Arne, einem Mitglied der Büchergilde kennenlernt gerät sein Leben aus allen Fugen.
Wem soll er glauben, Ultranetz – das sein ganzes bisheriges Leben bestimmte, oder der Büchergilde?

Das Gruselige an dieser Geschichte ist, dass man das Gefühl hat von dieser Zukunftsvision nicht mehr weit entfernt zu sein.

Der Autor, Robert M. Sonntag ist heute sehr viel näher an der Wirklichkeit als damals noch die Autoren von „Brav new World“, „1984“, oder „Fahrenheit 451“. Und was damals noch reine Fiktion war, ist heute die (nahe) Zukunft.

Die Geschichte ist wahnsinnig gut umgesetzt, mit einem präzisen und ausdrucksstarken Schreibstil.
Die Szenerie der Zukunft wird vom Autor überspitzt, dennoch hebt er nicht drohend den Zeigefinger, sondern spielt mit der Fiktion.
Trotz der wenigen Seiten erwartet uns eine umfangreiche Geschichte, die flüssig geschrieben ist und ohne viel Beiwerk auskommt.

Der Autor fordert uns auf darüber nachzudenken, wie tief wir jetzt schon in dieser fiktiven Welt stecken. Besonders die Menschen, die mit dem Smartphone durch die Straßen streifen und kaum mal den Blick heben. „Allways on“ um nichts zu verpassen, als ob man dadurch aufhören würde zu existieren.

Erschreckend viel Gegenwart in diesem Zukunftsthriller!

Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 1 bis 7

Kapitel 7

Für Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

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Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 5

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Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 4

 

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Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 3

 

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Lesung zu “Die Überforderung” von Richard Hopstock – Kapitel 1

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Wie viel Leben passt in eine Tüte?

von Donna Freitas

 

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Rose ist eine ganz normale Teenagerin. Sie ist Cheerleaderin und mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen.
Dann wird ihre Mutter krank und stirbt wenig später an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Für Rose bricht ihre heile und unbeschwerte Welt zusammen, alles was ihr jemals Spaß gemacht hat verbietet sie sich jetzt. Sie hört bei den Cheerleadern auf, hört keine Musik mehr und ihr Freund Chris kommt überhaupt nicht mehr an sie heran.

Dann entdeckt sie das Survival Kit, dass ihre Mutter für sie gemacht und an das gemeinsame Lieblingskleid gehängt hat. In der Tüte befinden sich symbolische Dinge, die Mutter und Tochter verbunden haben.

“Forschend betrachtete ich die Dinge, die Mom mir eingepackt hatte: Ein Foto mit Pfingstrosen. Ein glänzender Stern aus gefaltetem Silberpapier. Ein hellblauer iPod. Ein kleines Kristallherz an einer Halskette. Eine Schachtel mit Buntstiften. Und ein Gegenstand, von dem ich bereits gewusst hatte, dass ich ihn vorfinden würde: ein leuchtend grüner, rautenförmiger Papierdrachen.” (Buch-Zitat)

Zuerst will sie Pfingstrosen pflanzen und bittet Will Doninger um Hilfe. Will geht auf die gleiche Schule wie Rose und hat vor einem Jahr seinen Vater verloren. Seither kümmert sich Will um die Firma seines Vaters und arbeitet in den Vorgärten der Nachbarn.
Was Rose nicht weiß, vor dem Tod des Vaters war Will ein Eishockeystar. Die beiden Teenager lernen sich so näher kennen und lieben, aber ein Schatten liegt auf der Beziehung.

In diesem Buch geht es weniger um die Krankheit Krebs an sich, es geht viel mehr darum, wie man mit dem Verlust umgeht und selber „normal“ weiterleben kann.

Es wird die Liebesgeschichte von Rose und Will erzählt, eine Liebe die sehr zart und zerbrechlich erscheint, aber dem jungen Leser Hoffnung schenkt.
Ich persönlich habe mir von dem Buch etwas anderes erwartet. Dennoch liest man dieses Buch in einem Rutsch durch und hofft mit Rose. Der Schreibstil ist wunderbar leicht, trotz dieses schweren Themas. Man gerät nie ins Stocken und die Autorin beweist sehr viel Feingefühl. Rose wirkt sehr authentisch, man kann sich gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, die Autorin Donna Freitas hat diese hier nicht überzogen dargestellt.

Schwarz wie Schnee

von Jutta Wilke

Cover – Quelle Sauerländer Verlag

ISBN: 978-3-411-81141-0
256 Seiten
Format: 14,0 x 21,3 cm
Marke: Sauerländer
Altersempfehlung: 15 Jahre

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Plampi: Nur eine Nacht

von Mirjam H. Hüberli (Autorenseite)


  • Taschenbuch:120 Seiten
  • Verlag:Merquana Verlag und Mediadesign (August 2012)
  • Sprache:Deutsch
  • ISBN-10:3943882004
  • ISBN-13: 978-3943882001

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