Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 1 bis 7

Kapitel 7

 

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Kapitel 2

 

Kapitel 3

 

Kapitel 4

 

Kapitel 5

 

Kapitel 6

 

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Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 5

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Kapitel 2

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Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 4

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Der Autor Richard Hopstock liest aus seinem Roman “Die Überforderung” Kapitel 3

 

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Lesung zu “Die Überforderung” von Richard Hopstock – Kapitel 1

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Wie viel Leben passt in eine Tüte?

von Donna Freitas

 

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Rose ist eine ganz normale Teenagerin. Sie ist Cheerleaderin und mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen.
Dann wird ihre Mutter krank und stirbt wenig später an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Für Rose bricht ihre heile und unbeschwerte Welt zusammen, alles was ihr jemals Spaß gemacht hat verbietet sie sich jetzt. Sie hört bei den Cheerleadern auf, hört keine Musik mehr und ihr Freund Chris kommt überhaupt nicht mehr an sie heran.

Dann entdeckt sie das Survival Kit, dass ihre Mutter für sie gemacht und an das gemeinsame Lieblingskleid gehängt hat. In der Tüte befinden sich symbolische Dinge, die Mutter und Tochter verbunden haben.

“Forschend betrachtete ich die Dinge, die Mom mir eingepackt hatte: Ein Foto mit Pfingstrosen. Ein glänzender Stern aus gefaltetem Silberpapier. Ein hellblauer iPod. Ein kleines Kristallherz an einer Halskette. Eine Schachtel mit Buntstiften. Und ein Gegenstand, von dem ich bereits gewusst hatte, dass ich ihn vorfinden würde: ein leuchtend grüner, rautenförmiger Papierdrachen.” (Buch-Zitat)

Zuerst will sie Pfingstrosen pflanzen und bittet Will Doninger um Hilfe. Will geht auf die gleiche Schule wie Rose und hat vor einem Jahr seinen Vater verloren. Seither kümmert sich Will um die Firma seines Vaters und arbeitet in den Vorgärten der Nachbarn.
Was Rose nicht weiß, vor dem Tod des Vaters war Will ein Eishockeystar. Die beiden Teenager lernen sich so näher kennen und lieben, aber ein Schatten liegt auf der Beziehung.

In diesem Buch geht es weniger um die Krankheit Krebs an sich, es geht viel mehr darum, wie man mit dem Verlust umgeht und selber „normal“ weiterleben kann.

Es wird die Liebesgeschichte von Rose und Will erzählt, eine Liebe die sehr zart und zerbrechlich erscheint, aber dem jungen Leser Hoffnung schenkt.
Ich persönlich habe mir von dem Buch etwas anderes erwartet. Dennoch liest man dieses Buch in einem Rutsch durch und hofft mit Rose. Der Schreibstil ist wunderbar leicht, trotz dieses schweren Themas. Man gerät nie ins Stocken und die Autorin beweist sehr viel Feingefühl. Rose wirkt sehr authentisch, man kann sich gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, die Autorin Donna Freitas hat diese hier nicht überzogen dargestellt.

Der Schattenspieler

von Michael Römling

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Berlin im April 1945.
Der Krieg und Hitler sind am Ende und die rote Armee steht vor den Toren Berlins.
Zwischen Schutt und Asche kreuzen sich die Wege von Leo und Friedrich. Leo befindet sich auf der Flucht und Friedrich ist auf der Suche nach einem Geheimnis.
Als Leo der roten Armee in die Hände fällt, wird er als jüdischer Junge, der als „U-Boot“ überlebt hat gefeiert.
Friedrich wohnt in einer besseren Gegend, die Russen richten ihr Quartier in dem Haus seiner Eltern ein. So gehört Leo bald zur Familie.
Friedrichs verstorbener Vater hat illegal mit Kunstschätzen gehandelt. In der Nacht als Friedrich und Leo sich begegnet sind, war Friedrich auf der Suche nach einem versteckten Kästchen.

Leo hat hingegen auf seiner Flucht die Bekanntschaft mit Sommerbier gemacht. Sommerbier war ebenfalls Illegaler Kunsthändler. In einem Versteck hört Leo etwas von 14 Kisten. Die Kisten sollen versteckt werden.
Die beiden Jungen zählen eins und eins zusammen und wollen das Geheimnis lösen. Dass sie dabei ein großes Abenteuer erleben, das weitaus gefährlicher ist als sie denken, wissen sie noch nicht.

Der Autor Michael Römling brilliert hier mit einem wunderbar durchdachten Plot. Die vielen verschiedenen Erzählstränge ziehen den Leser immer weiter in einen abenteuerlichen Strudel.
Die verschiedenen Charaktere bekommen eigene Kapitel, in denen sie entweder ihre Version erzählen oder aber dem Leser Hintergrundinformationen mitgeteilt werden. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und der Autor peitscht seine Geschichte voran.
Michael Römling erzählt eine Geschichte aus dem dritten Reich, dass er mit Fakten aber auch mit Fiction spickt. Das macht er, indem er Thriller-Elemente einfließen lässt, es mit Historischen verwebt und die beiden Jungen Detektiv spielen lässt.
Der Junge Leser bekommt dadurch Einblicke in die deutsche Geschichte ohne gelangweilt zu werden.
Der Autor erzählt die Geschichte kurzweilig, konstant und sehr authentisch.

Das Cover ist aus durchsichtigem Material und auf den Buchdeckel ist eine Straßenkarte Berlins abgebildet. Auf den Innenseiten befinden sich Fotos aus der Kriegszeit, die der Geschichte ein Gesicht geben.

Ein Jugendbuch, das die ganze Familie begeistern wird.