Achtlos
Abfall
von der Gesellschaft,
achtlos verworfen -
am Rande der
Existenz
Betroffen
eines meiner Augen,
das andere-
blickt achtlos
weg
© Karin Fiedler
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Herbstzeitliches
Heute
haben sie
vor meiner Haustür
den Herbst
weggekehrt
diesen wunderschönen Teppich
der das Grau auf den Wiesen bedeckt
einfach weg
oben in den Bäumen
haben die Blätter sich versteckt
noch eine handvoll – Goldgelb
Wenn es Nacht wird
stelle ich mich auf die Wiese
warte bis der Wind
durch die Äste heult
nehme den Rest des goldgelben Teppichs
decke mich zu
und schließe Frieden
mit meiner grauen Seele
© Karin Fiedler
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leer und verbraucht
wo ist die kraft
in deren schutz
ich gestern noch
sanft ruhte
kaum erwacht
lag neben mir
nur noch
die nackte angst
© Karin Fiedler
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Herbstzeitliches berührt mich. wunderschön…
danke Süsse
“Herbstzeitliches” ist sehr gefühlvoll. Es klingt ganz lange nach…
“Leer und verbraucht” hingegen ist kalt und hart – dennoch sehr gut!
Ich finde “abfall” grausam, also nicht grausam schlecht, sondern herz kalt grausam.
„Leer und verbraucht“ finde ich jedoch nicht hart, sondern sehr weich. Wie jemand, der mitten im Kampf die Hände senkt und seine Verletzlichkeit in die Hände der Gutmütigkeit anderer legt.
bei uns ist sie gut aufgehoben.
…aber genauso ist es. alle schauen weg, sind aber geschockt
“leer und verbraucht” ist Derzeit fast aktuell…, aber vielleicht ist ja bald Herbst
Vielen Dank für die tollen Komms zu meinen Wörtern